Jetzt ist alles, was wir haben – Amy Giles

Jetzt ist alles, was wir haben – Amy Giles

Jetzt ist alles, was wir haben – Amy Giles

Informationen:

  • Titel: Jetzt ist alles, was wir haben
  • Originaltitel: Now Is Everything
  • Autorin: Amy Giles
  • Übersetzerin: Isabel Abedi
  • Verlag: Cbj
  • Erscheinung: 15.10.2018
  • Seitenzahl: 400

Inhalt:

Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar. Mit diesem Credo hat Hadley McCauley in ihrer Familie gelernt zu überleben. Perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter: Nur so kann sie ihren Vater bei Laune halten. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila vor dem unberechenbaren Vater zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann tritt Charlie Simmons in ihr Leben und zwischen den beiden entwickelt sich eine verzweifelt-intensive Beziehung. Unterdessen eskaliert daheim die Gewalt, und Hadleys Strategie, nichts preiszugeben, greift nicht mehr. Doch auch als es zur Katastrophe kommt, schweigt sie…

Die Autorin:

Amy Giles ist Werbetexterin und hat Texte für alles geschrieben, von Frühstückflocken-Spots über animierte Webisoden bis hin zu klassischen Anzeigen und Katalogtexten für Anglerprodukte. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Romanen für Jugendliche. Sie lebt auf einer lang gestreckten Insel namens Long Island mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern im Teenageralter und einem Rettungshund. Jetzt ist alles, was wir haben ist ihr erster Roman.

Meine Meinung:

Ich bin nicht nur wegen dem lockeren Schreibstil praktisch durch das Buch geflogen. Die Handlung war sehr packend. Es war zwar nicht wie in einem Fantasyroman, bei dem alle fünfzig Seiten eine unvorhersehbare Handlung passiert, aber ich wollte einfach  wissen, wie die Geschichte von Hadley weitergeht. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. Besonders Lila, Hadleys kleine Schwester, und Charlie, Hadleys geheimer Freund. So gut mir das Buch auch gefallen hat, so schrecklich ist eigentlich das Thema des Buches. Amy Giles hat nahe gebracht, was bei häuslicher Gewalt alles passieren kann. Niemand hätte das Schicksal von Hadley verdient und ich wünsche mir, dass das auch nur in Büchern passierte. Aber leider geschieht es auch in der echten Welt. Mein Hass auf Hadleys Vater war natürlich unglaublich gross. Und die Mutter hätte ich am liebsten angeschrien, dass sie etwas tun sollte.

Fazit:

Amy Giles hat einen berührenden Roman mit einem schrecklichen Thema geschrieben. Er hat mir die Augen geöffnet, wie schön ich es habe, dass ich sowas nicht erleben muss. Ich hätte gerne noch etwas mehr von der Liebesgeschichte von Hadley und Charlie mitbekommen, aber der Fokus in diesem Buch lag auf den familiären Problemen. Ich habe zwei Dinge von dem Buch mitgenommen. Dass, wenn man häusliche Gewalt leidet, man es unbedingt jemandem sagen muss. Und dass der Liebe nichts im Weg stehen kann.

Ich gebe Jetzt ist alles, was wir haben von Amy Giles 4,5 von 5 Sternen.

Und ich möchte mich beim Cbj-Verlag bedanken, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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